No. 005 | 18./19.06.2022 | Verfasser: Jochen Sturtzkopf


Nach 4 Ausgaben trockener Analyse:

Jetzt eine Erfrischung: Man kaufe Gold!

Nachdem wir uns darüber klar geworden sind, auf welch' wackeligen Beinen wir ökonomisch stehen (s. Ausgaben 01 bis 04), steht die Frage an: In welche Werte sollte man jetzt investieren? Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten. Aber betrachten wir einmal, warum

Rick Rule, einer der weltweit erfolgreichsten Investoren,

Gold kauft.

Mitschrift aus Zürich, 01.06.2022, The Dolder Grand Hotel


Rick Rule (69), langjähriger Amerika-CEO des auf Rohstoffe spezialisierten Beratungshauses Sprott, ist ein Meister der arithmetrischen Analyse und der Sprache. Viele seiner von hoher Informationsdichte geprägten YouTube-Videos bezeugen dies. Noch wichtiger: Er verfügt über mehr als 50 Jahre intensiver und erfolgreicher Erfahrung als Spekulant und Investor. Anläßlich der Swiss-Mining Conference in Zürich, welche von Bally Advisors organisiert wurde, hielt Rick Rule am 1. Juni die "introduction speech". Allein für diese 30 Minuten war es wert, nach Zürich zu reisen ...

 

Rick Rule vertritt die Ansicht, dass wir uns im dritten langfristigen Aufschwung ("secular bull market") des Goldpreises seit 1970 befinden. Diese kraftvollen Aufschwünge, in denen sich der Goldpreis vervielfacht, seien von ca. 10jähriger Dauer. Zwischenzeitlich käme es zu erheblichen, teils schmerzhaften Preiskorrekturen nach unten (mit roten Pfeilen dargestellt), ohne dass der nachhaltige Aufschwung gefährdet sei. Rick Rule macht drei wesentliche Gründe für einen weiter steigenden Goldpreis aus: 1) die ungebremste Steigerung der Geldmenge, 2) die Schuldenzunahme des Staates und der Wirtschaftsteilnehmer und 3.) die negative Realverzinsung von Anleihen. In diesem Umfeld sei es nur eine Frage der Zeit, bis private und institutionelle Investoren, aufgrund von Sorgen (Fear) wieder vermehrt in Gold investieren. Ziel dieser Investoren sei es zum einen, die Portfolios mit Gold im Sinne eines guten Risiko-Managements besser zu diversifizieren. Zum anderen müssten vor allem professionelle Investoren die Chance nutzen, über eine Gold-Investition eine positive Real-Verzinsung zu erzielen.

 

Die zu erwartenden Umschichtungen der Investoren könnten perspektivisch dazu führen, dass sich der Anteil von Gold in den us-amerikanischen Portfolios von mageren 0,5% in Richtung auf den historischen Mittelwert von 1% bis 1,5% verschiebe. Eine derartige Verschiebung würde zu einer Verdreifachung der Goldnachfrage mit entsprechenden Auswirkungen auf den Preis führen. Ähnlich positiv werde sich Silber entwickeln. Allerdings, so Rick Rule, schließe er nicht aus, dass wir zunächst fallende Goldpreise und Aktienkurse von Minen-Gesellschaften erleben werden. Ohnehin sei zu erwarten, dass es lange dauert, bis die Umschichtung von Kapital in Richtung Gold und Silber einsetze, weil die Portfolio-Manager und privaten Investoren sich erst zeitverzögert auf die geänderten Rahmenbedingungen einstellen würden. Sein Rat: Man investiere heute einen Teil seines Kapitals in Gold, Silber und solide Minen-Gesesellschaften. Man akzeptiere, ggfs. zu früh investiert zu haben. Man halte Liquidität vor und kaufe mit Freude bei fallenden Kursen nach. Rick Rule: "You need to have financial and mental staying power. Buy in bear markets. Cash out in bull markets. When? Two, three or four years from now. Be either a contrarian or a victim. Be patient."

 

Wir werden hier regelmäßig erläutern, welche Investments wir in den kommenden Monaten aufstocken. Investments, die aufgrund ihrer finanziellen Solidität und Marktposition geeignet sind, etwaige Phasen der Marktschwäche zu überstehen und die vom kommenden Aufschwung des Goldpreises überproportional profitieren können. Investitionen in physisches Gold und Silber sind Teil unseres Kaufkataloges. Ferner investieren wir in PAX-Gold (tokenisiertes, in London physisch hinterlegtes Gold, das mühelos auf der Ethereum-Blockchain verwahrt und bewegt werden kann).

 

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ENDE Ausgabe No. 005

 

 

Ausgabe No. 004 | 11./12.06.2022 | Verfasser: Jochen Sturtzkopf


Gut gemeinter Appell:

Man investiere 1 Stunde in die Betrachtung von 4 Grafiken.

Just do it!

Diese 4 Grafiken sind auf dieser Website abgebildet (G01 bis G04, s. unten). Sie sind jeweils mit Erläuterungen versehen. Ein geduldiger Mensch kann sich durch die Kombination der Fakten einen Reim auf potentielle Zukunfts-Szenarien machen. Nur wer die Fakten kennt und in der Lage ist, sie richtig zu kombinieren, hat den ersten Schritt getan, sein

Vermögen (=Lebensqualität) zu erhalten.


I. Beitrag zur Analyse der Kapitalmärkte: Die nebenstehende Grafik G04 ist der Schlüssel zum Verständis, warum die Gefahr aktuell groß ist, dass die Aktienmärkte deutlich in die Knie gehen können. Denn sie ist ein Indikator, der auf die schwindene Solvenz von Unternehmen und Investoren hindeutet.

Zum Verständnis:  Stellen wir uns die USA als eine Dorfgemeinschaft von 100 Familien vor, die Farmer, Schmiede, Jäger, Ärzte oder Sheriff sind. Jeder dieser Familien erwirtschaftet durch die eigene Tätigkeit 200.000 US$ Umsatz (nicht Gewinn!). Die Familien produzieren Güter und Dienstleistungen. Ihr Überschuss nach Deckung der betrieblichen Kosten (incl. Personal) beträgt 24.000 US$ Das entspricht einer stolzen Gewinnmarge in Höhe von 12%. Prima. Ferner verfügen Sie auch über ein wenig Erspartes: Sie besitzen Bargeld, Gold, Werkzeuge und vielleicht ein teures Haus. Gleichzeitig haben Sie aber auch Schulden. Und zwar im Durchschnitt über 800.000 US$ (ca. das 4-fache des Umsatzes). Das ist eine enorme Summe. Dafür zahlen die Familien seit Jahren glücklicherweise niedrige 1,5% Zinsen = 12.000 US$. Diese Zinslast können sie bei einem Gewinn von 24.000US$  tragen. Was aber geschieht, wenn der Zins von 1,5% auf 3% ansteigen sollte, weil beispielsweise die Notenbank die Zinsen mit dem Ziel der Inflationsbekämpfung erhöht? Dann zahlen die Familien 24.000 US$ Zinsen. Die Zinsen fressen dann den kompletten Gewinn auf. Spätestens jetzt wird der Abbau von Schulden einsetzen. Abbau von Schulden heißt: weniger Geld in der Tasche. Weniger Geld bedeutet weniger Kaufkraft. Weniger Kaufkraft bedeutet weniger Nachfrage. Weniger Nachfrage führt im Allgemeinen zu fallenden Preisen (nach Güterklassen variierend). Wer in diesem Umfeld sein Haus, sein Unternehmen oder einen Teil davon (= Aktien) verkaufen will, wundert sich, dass er nicht mehr die hohen Preise des Vorjahres erzielen kann. Ja, so ist es ... die Verhältnismäßigkeit obiger Zahlenspiele stimmt leider mit unserer Realtität überein ... in den USA, in Japan, bei uns in Europa und anderenorts.

 

Zurück zum Schuldenstand in Höhe von 400.000 US$. Das sind nur die offiziellen Schulden. Viel höher sind die Schulden der "unsichtbaren Versprechungen", die beispielsweise der Bürgermeister im Namen des Pflegeheims ausgesprochen hat: Im hohen Alter werden alle Werktätigen kostenfrei versorgt. Das sind unbezahlbare Versprechungen, die in keiner Schuldenstatistik erfasst sind. In Japan sind diese Schulden je Familie im Verhältnis zur eigenen Wirtschaftleistung übrigens noch höher. Man könnte schlussfolgern: Wenn das in Japan scheinbar problemlos möglich ist, dann haben die Wirtschaftssubjekte in den USA noch Luft nach oben. Und dann könnte bald noch mehr Geld durch die Notenbanken zur Verfügung gestellt werden, mit welchem dann Konsum, Aktien oder Immobilien gekauft werden. Theoretisch ja. Und eine solche die Aktienmärkte beglückende Entwicklung kann man nicht ausschließen. Aber irgendwann kracht es. Denn ...

 

... es machen sich aktuell folgende Kräfte unangenehm bemerkbar:

 

Grafik G04: 1. Die Familien (und in realiter alle Wirtschaftssubjekte) haben sehr hohe Schulden aufgetürmt. Das eigentliche Problem ist, dass die Familien über viele Jahre hinweg deutlich mehr Schulden aufgenommen haben als sie damit Werte geschaffen haben. Mit weniger muss also immer mehr finanziert werden 2. Grafik G04: In rasender Geschwindigkeit sind die Zinsen für die Schulden teurer geworden. Dies belastet jede Haushaltskasse. Man überlegt, ob es nicht gut wäre, Schulden zu reduzieren. Dazu könnte man Assets verkaufen. Tut man dies (freiwillig oder gezwungen), fallen die Preise. 3. Grafik G002: Die Preise, die jüngst für Wirtschaftsgüter (Aktien, Immobilien etc.) bezahlt wurden, befinden sich in schwindelerregender Höhe. Die Vernunftbegabten fragen sich: Ist das noch realistisch? Man kennt sich im Dorf ja aus: Die größten Hasardeure mit den höchsten Schulden haben zuletzt jeden Preis bezahlt und damit die Preise nach oben getrieben. Ihre Hoffnung ist, das gerade erworbene Wirtschaftsgut bereits am nächsten Tag mit hohem Gewinn wieder verkaufen zu können. Ihre Schuldenlast finanzieren sie allein durch den (vermeintlichen) Gewinn aufgrund der (hoffentlich) immer weiter steigenden Preise. 4. Grafik G02: Täglich werden die Konsum-Preise auf den Märkten teurer. Viele Menschen leiden darunter (und zwar zahlenmäßig mehr als die Profiteure des "Spiels", zu denen die Immobilien- und Aktienbesitzer gehören. Die Notenbank verspricht (politisch unter Druck), die Preissteigerungen einzudämmen, in dem sie Geld knapper und teurer macht (s. G001). Und allmählich wird ein Reim daraus: Das kann langfristig kein gutes Ende nehmen. Doch Vorsicht, denn die Notenbanken sind bei größeren Gewittern immer für ein Intermezzo gut: Gibt es einen Börsencrash und/oder eine Rezession, dann werden die Geldpolitiker nach Japan gucken und verkünden: "Da geht doch noch was". Dann wird der Motor, der die Wirtschaft seit vielen Jahren schmiert, noch einmal frisiert ... wohlgemerkt: "noch EINMAL". Wer geduldig liest und klug handelt, läßt es auf diesen (letzten?) Versuch nicht ankommen.


Kurs-Veränderungen in der vergangenen Woche:

US-Zinsen (10Y)=3,15%  DowJones=31.393  Apple=137$  Amazon=109,60$  DAX=13.760  Bitcoin=28.100$  Gold=1.875$|   Silver=21,90$•|


II. Was wir in dieser Lage konkret tun können:  1. Investitionsquoten in Aktien überprüfen (ggfs. senken), also mehr Liquidität aufbauen. Die Höhe der Quote hängt von der persönlichen Risiko-Toleranz ab. Man beantworte zu diesem Zweck "einfach" die Fragen: Wie werde ich mich subjektiv fühlen und wie wird es objektiv um mich bestellt sein, wenn mein Aktiendepot (oder andere Werte) im Preis um 30 bis 50% fallen?  2. Sehr stark auf die finanzielle Stabilität und den Buchwert der Unternehmen achten, in denen man investiert bleibt. Hat man von beidem keine Ahnung, ist zu fragen, warum man überhaupt investiert hat bzw. bleiben will. 3. Prüfen, ob man genug Gold und Silber im Depot (oder anderenorts) hat. Denn diese können sich als Inflationsschutz erweisen. 4. Bestehende Depots (Kryptos und Aktien) ggfs. mit einer Short-Position absichern. 5. Heute schon vorbereiten, in welche Werte man investieren will, wenn auch Qualitäts-Aktien stark fallen sollten.

III. Strategie in unserem Muster-Depot:  Aktuell halten wir eine Cash-Quote in Höhe von satten 74%. Auch wenn die Position Cash/Liquidität real betrachtet eine Negativ-Rendite aufweist, so ist es immer noch besser, nominal kein Geld zu verlieren, als vorschnell in Assets zu investieren, die sich dann preislich stark rückläufig entwickeln. Ferner ermöglicht das Vorhalten einer hohen Liquidität, im Falle übertriebener Rückschläge bei hochwertigen Assets handlungsfähig zu sein. Derartige Rückschläge, auch in den besten Qualitätstiteln (incl. Gold und Silber), können nicht ausgeschlossen werden. Aktuelle Investments: First Majestic Silver, Victoria Gold, Boliden, Novavax und Enbridge. Wir werden am Montag (13.06.) bei Börseneröffnung physisches Silber kaufen.

 

IV. Aktuelle Positionierung unseres Krypto-Portfolios bei Zignaly:  40% in Liquidität (USDT und USDC), 28% in Gold (PAXG), 32% in folgende Kryptos: ALGO, BAND, BNB, EGLD, ETH, Fetch, LINK, MATIC, SXP. Das Trading-Ergebnis in der vergangenen Woche betrug minimale +0,06%. Die kumulierten Trading-Gewinne belaufen sich auf +21,76%. Start des Portfolios am 05.09.2021 bei einem Bitcoin-Kurs in Höhe von 51.700US$ (Veränderung des Bitcoin bis heute -45,6%). Preis-Veränderung des Depots seit Start (incl. Trading-Gewinne): -10,85%. Es gilt weiterhin: Sämtliche Coins im Depot sind mit validen Geschäftsmodellen verbunden. Sie werden von kapitalstarken Investoren unterstützt und verfügen über vorteilhafte Tokenomics. Ungeachtet dessen werden wir aktuell nur sehr wenig in Kryptos investieren. Wir erwarten kurz- bis mittelfristig weitere Preis-Rückgänge. Langfristig sehen wir erhebliches Kurspotential. Vor allem bei Fetch und Chainlink.

 

V. Video-Empfehlung in dieser Woche: Ron Paul, ehemaliges Mitglied des US Kongresses und einer der sachkundigsten Kritiker der aktuellen Geldpolitik, spricht über die Konsequenzen der Politik der Notenbanken.  "Respect the Fed? No, End the Fed" Dauer: 5 Minuten.

 

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ENDE Ausgabe No. 004

 

 


No. 003 | Pfingsten 04./05.06.2022 | Verfasser: Jochen Sturtzkopf


Aktien (und andere Assets) sind zu teuer

Dem negativen Tonfall zum Trotz: Langfristig bleiben Aktien für Aufbau und Erhalt eines Vermögens erste Wahl. Gegenstand dieses Newsletters ist u.a., gute Aktien herauszufiltern, die zu attraktiven Preisen gehandelt werden. Denn im Einkauf liegt der Gewinn. Ist es vernünftig, weiterhin viel Liquidität vorzuhalten?


Annualisierte Wertentwicklung unseres Muster-Depots: +10,54%


I. Beitrag zur Analyse der Kapitalmärkte: Viele Sprichworte und Volksweisheiten kann man bemühen, um drögen Aussagen ein wenig Glanz zu verleihen. Wer denn beispielsweise meint, weiter fallende Aktienkurse zu prognostizieren (s. auch Newsletter 01 und 02), der kann sich folgender Geschichten und "Sayings" bedienen: Das gescheiterte Unterfangen, in Babel einen Turm zu bauen ... Ikarus, dessen Flügel im Sonnenlicht verbrannten  ... die Geschichte von den sieben fetten und den sieben mageren Jahren ...  die Bäume wachsen nun einmal nicht in den Himmel ... und schließlich: Wie gewonnen, so zerronnen. Die Menschheit hat nicht umsonst derartige Geschichten erfunden und weitergetragen. Sie sind Ausdruck schmerzhafter, sich gelegentlich wiederholender Erfahrungen, die aus menschlichen Irrungen und Wirrungen hervorgingen. Konkret und in Bezug auf unser Vermögen: Noch nie war die Weltgemeinschaft der Vermögenden so reich wie Ende 2021. Dieses Vermögen ist nicht etwa durch Tatkraft faktisch gesteigert worden (also durch Werterhöhung), sondern es wurde primär durch Preiserhöhungen beim Trading bestehender Assets künstlich produziert. Irgendwie mußten die Billionen, welche Politiker und Notenbanken ins System pumpten, ja angelegt werden. Die obige Grafik zeigt den Preis von Aktien im Vergleich zur Wirtschaftsleistung in den USA. Noch nie waren Anleger bereit, so viel Geld (Preis) für eine mehr oder weniger statische Substanz (Wert) zu bezahlen. Diese Preisblase ist gefährlich, umso mehr falls die Wirtschaft in eine Rezession übergehen sollte. Aber auch ohne Rezession droht eine weitere Korrektur der Aktienkurse um etliche Prozent. Rick Rule führt aus: "The cure for high prices is always high prices". Kann es temporär auch anders kommen? Ja, natürlich. Denn niemand konnte genau vorhersagen, bei welchem Höhenmeter Ikarus ins Straucheln geraten würde. Weitere Meter nach oben sind immer möglich ... in der Zwischenzeit spenden uns alte Volksweisheiten Kraft und Orientierung.

II. Was wir in dieser Lage konkret tun:  1. In Bezug auf die Asset-Klasse Immobilien: Auf dem aktuell sehr hohen Preis-Niveau und im Hinblick auf die Gefahr eines Credit-Crunches sollte genau abgewogen werden, ob man zwingend eine Immobilie kaufen muss. 2. Etwaige bestehende Finanzierungen überprüfen und "wasserdicht" machen: Schulden abbauen, ggfs. Bilanzsummen reduzieren, niedriges Zinsniveau sichern 3. In den Wertpapier-Depots und Konten Liquidität ausbauen, um bei fallenden Kursen werthaltige Assets zukaufen zu können. 4. Vorbereitet sein (Wissen), welche Werte (und in welchem Umfang) man kaufen will, wenn diese bei einem Auskauf an den Börsen preislich unter Druck kommen (z.B. Gold, Silber, substanzstarke Aktien) 5. Bestehende Depots (Kryptos und Aktien) ggfs. mit einer Short-Position absichern. 6. Die Investitionsquote in Silber und Gold überprüfen und ggfs. ausbauen. 7. Überprüfen, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen ein ungehinderter Zugriff auf physisches Silber oder Gold möglich ist.

III. Status Quo der Asset-Märkte in der vergangenen Woche und Entwicklung unseres Muster-Depots:  Die gute Laune an den Börsen hatte bis Donnerstag angehalten. Am Freitag verlies die Anleger jedoch der Mut und die Kurse fielen in der Breite deutlich. Wer die Kurse kontinuierlich beobachtet, spürt regelrecht die Zittrigkeit: Auffällig sind die abrupten Richtungswechsel und die hohe Schwankungsbreite der täglichen Kurse. Es herrscht eine Unruhe wie beim Tidenwechsel auf See. Das zeigt, wie kurzfristig die Investoren orientiert sind. Diese Wechselhaftigkeit und Kurzfristigkeit sind keine positiven Indikatoren. Ein Beispiel: Am kommenden Dienstag (07.06.) will die amerikanische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (FDA) eine Entscheidung über die Zulassung des Corona-Impfstoffes des Unternehmens Novavax treffen. Am vergangenen Freitag veröffentlichte die Presse einen Bericht über die Nebenwirkungen des Impfstoffes. Diese Veröffentlichung führte zu einem Kurssturz von über 20%. Anleger verloren 800 Millionen US-Dollar. Eigenartig, denn die (sehr geringen) Nebenwirkungen sind seit langem bekannt und schon lange zuvor veröffentlicht worden. Derart wird aktuell also an der Börse "gearbeitet". Man bleibt in höchstem Maße gierig und ängstlich zugleich. Bei einer derartigen Gemüts- und Faktenlage empfiehlt es sich, viel Liquidität vorzuhalten (ggfs. durch Reduzierung von Investitionsquoten) und ausschließlich substanzstarke Titel zu kaufen. Aktuell halten wir im Muster-Depot ca. 70% Liquidität und haben Aktien der Unternehmen First Majestic Silver, Victoria Gold und als Trading-Position Novavax erworben. Die annualisierte Rendite des jüngst aufgelegten Muster-Depots beläuft sich auf über 10%. Ein guter Start. 


Kurs-Veränderungen in der vergangenen Woche:

US-Zinsen (10Y)=2,96%•|   DowJones=32.899•|   Apple=145$•|   Amazon=2.447$•|   DAX=14.460  Bitcoin=29.600$•|   Gold=1.857$•|   Silver=21,90$•|


IV. Strategie in unseren Aktien-Portfolios:  Achtung, hier wiederholen wir uns und bestätigen unsere Maßnahmen: Wir halten je nach Depot-Strategie weiterhin vergleichsweise hohe Cash-Bestände (zwischen 20 und 60%). Auch wenn die Position Cash/Liquidität real betrachtet zur Zeit eine Negativ-Rendite aufweist, so ist es immer noch besser, nominal kein Geld zu verlieren, als vorschnell in Assets zu investieren, die sich dann preislich stark rückläufig entwickeln. Ferner ermöglicht das Vorhalten einer hohen Liquidität, im Falle übertriebener Rückschläge bei hochwertigen Assets handlungsfähig zu sein. Derartige Rückschläge, auch in den besten Qualitätstiteln (incl. Gold und Silber), können nicht ausgeschlossen werden.

 

V. Aktuelle Positionierung unseres Krypto-Portfolios bei Zignaly:  40% in Liquidität (USDT und USDC), 26% in Gold (PAXG), 34% in folgenden Kryptos: ALGO, BAND, BNB, EGLD, ETH, Fetch, LINK, MATIC, SXP. Das Trading-Ergebnis in der vergangenen Woche betrug gute +0,25%. Die kumulierten Trading-Gewinne belaufen sich auf +21,70%. Start des Portfolios am 05.09.2021 bei einem Bitcoin-Kurs in Höhe von 51.700US$ (Veränderung des Bitcoin bis heute -44%). Preis-Veränderung des Depots seit Start (incl. Trading-Gewinne): -9,95%. Es gilt weiterhin: Sämtliche Coins im Depot sind mit validen Geschäftsmodellen verbunden, werden von kapitalstarken Investoren unterstützt und verfügen über vorteilhafte Tokenomics. Wir werden die Position in Gold (PAXG) weiter ausbauen und weiterhin nur sehr wenig in Kryptos investieren.

 

VI. Video-Empfehlung in dieser Woche: Marin Katusa Research: "The Buffett Indicator" Dauer: 9 Minuten. Marin Katusa (Bestseller-Autor) ist sehr erfolgreicher und erfahrener Investor. Er liefert in diesem Video auch eine Interpretation der oben abgebildeten Grafik. Gut, lehrreich und wichtig!

 

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ENDE Ausgabe No. 003

 


No. 002 | Wochenende 28./29.05.2022 | Verfasser: Jochen Sturtzkopf


Kaufkraft-Verlust unseres Geldes jetzt über 7%

Einen derart hohen Preisanstieg bei Konsumgütern erlebten wir zuletzt vor 40 Jahren (s. Grafik). In den 70er und 80er Jahren hatte die US-Notenbank den Mut, die Inflation mit einer radikal restriktiven Geldpolitik zu bekämpfen (Verteuerung des Geldes).  Haben die heutigen Geld-Politiker das Rückgrat, die Inflation entschieden zu bekämpfen?


I. Status Quo der Asset-Märkte zum Ende dieser Woche:  Die Preise vieler Assets - insbesondere Anleihen und Aktien - haben sich deutlich erholt. So stieg beispielsweise der DAX von 13.982 auf 14.462 Punkte. Das entspricht einem Plus von immerhin 3,4%. Auffällig ist: 1.) die Kryptos incl. Bitcoin konnten sich dem positiven Trend der Aktien nicht anschließen. In der Vergangenheit war hier eine hohe Korrelation gegeben. Mitunter haben die Kryptos etwas nachzuholen? 2.) Nach Wochen der Stärke neigt der Dollar aktuell zur Schwäche 3.) Gold und Silber laufen ungeachtet der Inflationsentwicklung seitwärts und versäumen  (noch?) einen nachhaltigen Aufschwung in höhere Kursbereiche.


Kurse KW21: US-Zinsen (10Y)=2,74%  DowJones=33.212  Apple=149$  Amazon=2.302$  DAX=14.462 Bitcoin=28.900$ Gold=1.857$ Silver=22,15$ Euro=1,074US$


II. Analyse:  Die Entwicklung der Preise von Konsumgütern verläuft aktuell außer Rand und Band. Preissprünge von über 5% p.a. sind wirtschafts- und gesellschaftspolitisch höchst gefährlich (s. Grafik). Bleibt es auf diesem viel zu hohen Niveau - und dies deuten diverse Indikatoren an - wird der Druck auf die Notenbanken zunehmen, eine restriktive(re) Geldpolitik zu verfolgen. Zu fragen ist, wie groß der Spielraum der Notenbanken aber ist, die geldpolitischen Zügel tatsächlich anzuziehen. Die Kapitalmärkte haben mit dem Vorausgalopp höherer Zinsen schon viel vorweggenommen (s. YourMoneyLetter No. 01). Wird das ausreichend sein? Das Horror-Szenario wäre: Die Inflation bleibt anhaltend hoch und die wirtschaftliche Dynamik lässt nach. Dann landeten wir in einer Stagflation. Die Notenbanken müßten sich entscheiden, wen sie bevorzugt zu retten versuchen: den Geldwert (Zinsen erhöhen und Wirtschaft schwächen) oder die Wirtschaft (Zinsen senken und noch mehr Inflation riskieren). Während die Notenbanken weltweit versuchen, diesen Drahtseilakt auszubalancieren, bleiben die Finanz-Politiker ihren Gewohnheiten treu: Sie versprechen ihren Wählern tagtäglich, mit Zuschüssen oder anderen Vergünstigungen jeden Unbill abzuwehren: Gestern die Verluste aufgrund von Corona, heute die Nachteile aufgrund der Inflation, morgen große Rüstungspakete begleitet vom Umbau der Energiewirtschaft. Dieses Verhalten führt nicht nur zu noch höheren Schulden, sondern heizt die Inflation weiter an. Alles in allem ein Trauerspiel, das seinen Anfang mit der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken und der rasanten Zunahme der Verschuldung schon vor Jahren genommen hat. Viele, vor allem die Eigentümer von Immobilien und Aktien, haben über Jahre und Jahrzehnte davon profitiert. Wird das mittelfristig so weitergehen? Das kann sein, aber nur unter der Bedingung, dass sich die Inflation rasch rückläufig entwickelt. Falls sie es nicht tut, stehen uns aufgrund einer Geldverknappung bzw. Geldverteuerung schwierige Quartale, vielleicht sogar Jahre bevor. Ein Börsensprichwort sagt: "Never fight the Fed" und dies gilt in guten wie in schlechten Zeiten. Fraglich bleibt aber, ob die Verantwortlichen in den Notenbanken den Mut haben, eine restriktive Geldpolitik konsequent durchzuziehen. Denn dieser Prozess würde angesichts des historisch hohen Verschuldungsgrades von Staat, Wirtschaft und Privaten, den wir in den 70er und 80er Jahren in dieser Höhe nicht hatten, für viele heutige Marktteilnehmer sehr schmerzhaft werden. We will see. Let's hope for the best and prepare for the worst.

III. Strategie und Maßnahmen in unseren Aktien-Portfolios:  Wir halten je nach Depot-Strategie weiterhin vergleichsweise hohe Cash-Bestände (zwischen 20 und 60%). Auch wenn die Position Cash/Liquidität real betrachtet zur Zeit eine Negativ-Rendite aufweist, so ist es immer noch besser, nominal kein Geld zu verlieren, als vorschnell in Assets zu investieren, die sich dann preislich stark rückläufig entwickeln. Ferner ermöglicht das Vorhalten einer hohen Liquidität, im Falle übertriebener Rückschläge bei hochwertigen Assets handlungsfähig zu sein (s. dazu auch die aktuelle Video-Empfehlung). Derartige Rückschläge, auch in den besten Qualitätstiteln, können nicht ausgeschlossen werden.

 

Investiert haben wir in dieser Woche in [First Majestic Silver], deren Handel auch an deutschen Börsen liquide ist (Kurs ca. 7,80 Euro bei Tradegate). Das  Unternehmen, dessen Aktie sich in den vergangenen Wochen deutlich verbilligt hat, wird vom Gründer Keith Neumeyer geführt und ist einer der führenden Silber-Produzenten der Welt. Es überzeugen eine solide Bilanz, die Zahlung einer Quartalsdividende und die Perspektive, von einem Anstieg des Silberpreises, den wir auf Sicht der nächsten 2 bis 5 Jahre erwarten, überproportional zu profitieren.

 

IV. Aktuelle Positionierung unseres Krypto-Portfolios bei Zignaly:  43% in Liquidität (USDT und USDC), 23% in Gold (PAXG), 34% in folgenden Kryptos: ALGO, BAND, BNB, EGLD, ETH, Fetch, LINK, MATIC, SXP. Das Trading-Ergebnis in der vergangenen Woche betrug minimale +0,07%. Die kumulierten Trading-Gewinne belaufen sich auf +21,45%. Start des Portfolios am 05.09.2021 bei einem Bitcoin-Kurs in Höhe von 51.700US$ (Veränderung des Bitcoin bis heute -42%). Preis-Veränderung des Depots seit Start (incl. Trading-Gewinne): -10,35%. Es gilt weiterhin: Sämtliche Coins im Depot sind mit validen Geschäftsmodellen verbunden, werden von kapitalstarken Investoren unterstützt und verfügen über vorteilhafte Tokenomics.

 

V. Video-Empfehlung in dieser Woche: Rick Rule: "The energy crisis and why cash is not trash". Dauer: 50 Minuten. Sehr sehenswert und auch als Podcast geeignet. WENIGSTENS BITTE FOLGENDE SEQUENZ ANHÖREN: MINUTE 45:10 BIS 47:40 Rick Rule ist immer gut, aber absolut erstklassig, wenn seine Interview-Partner:innen intelligente Fragen stellen. Das ist bei der australischen Journalistin Kerry Stevenson zum Glück der Fall.

 

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ENDE Ausgabe No. 002

 


No. 001 | Wochenende 21./22.05.2022 | Verfasser: Jochen Sturtzkopf

Die Welt wird ämer!

Das globale disponible Anlagevermögen (ohne Immobilien) ist seit Jahresbeginn um

ca. 35 Trillionen US$ gefallen (-14%). In diesem Zeitraum hatten allein die Eigentümer von Kryptos einen Preisverfall von ca. 1.000 Milliarden US$ zu erleiden.  Ist zu erwarten, dass die Preise von Anleihen, Aktien, Kryptos & Co weiter fallen werden?


I. Status Quo der Asset-Märkte zum Ende dieser Woche:  Die Preise vieler Assets (Anleihen, Aktien, Kryptos u.a.) verzeichneten auch in dieser Woche fallende Kurse. Gleichzeitig war die Schwankungsbreite der Kurse wieder sehr hoch. Wahrnehmbar ist: Die Anleger sind nervös und ringen um eine Richtung. Viele Aktien-Anleger im Tech-Sektor machen zur Zeit die schmerzhafte Erfahrung, dass nun auch die letzten verbliebenen Solitäre ins Wanken geraten. Zu diesen gehör(t)en u.a. die Aktien von Amazon und Apple. Während die Aktien von Netflix oder Moderna binnen 8 Monaten von ihren Höchstkursen um 73% bzw. 70% gefallen sind, konnten die Aktien von Amazon und Apple ihr hohes Kurs-Niveau lange Zeit verteidigen. Und doch notierte die Amazon-Aktie am Freitag mit 2.160 $ bereits 42% unter ihrem Höchstkurs, während der entsprechende Wert bei Apple "nur" minus 23% beträgt. Was führte zum Stimmungsumschwung an den Börsen? Und wie geht es mutmaßlich weiter?


Kurse KW20: US-Zinsen (10Y)=2,78%   DowJones=31.262   Apple=137$   Amazon=2.150$   DAX=13.982   Bitcoin=30.250$   Gold=1.854$   Silver=21,90$   Euro=1,056US$


II. Analyse:  Der mit Abstand wichtigste Einflussfaktor auf die Entwicklung des globalen Finanz- und Wirtschaftslebens ist der Zinssatz für 10jährige US-Staatsanleihen (s. Grafik). Dieser Wert gibt eine Orientierung, welchen Preis Anleger unter bestimmten Bedingungen für US-Dollar erhalten (Eigenkapital) bzw. bezahlen müssen (Fremdkapital). Es ist vorteilhaft, die grobe Tendenz (die moving averages) dieses Zinssatzes zu kennen (grüne und orange Linie). Mindestens 90% der Anleger, die ihr Geld an den Kapitalmärkten einsetzen, kennen die Tendenz nicht. Sie laufen Gefahr, in die Falle zu tappen.

In der Grafik ist zu erkennen, dass die Zeiten des immer billiger werdenden Geldes vorbei sind (roter Pfeil). Es ist zu vermuten (und gleichzeitig zu befürchten), dass wir eine weitere Verteuerung von Kapital mit negativen Auswirkungen auf viele Asset-Preise erleben werden. Ein Grund für weiter steigende Zinsen ist u.a. die zunehmend restriktive Geldpolitik der Notenbanken, welche - sich im Kreis drehend - versuchen, die primär von ihnen selbst verursachte Inflation u.a. mittels höherer Zinsen zu bekämpfen. Solange bei der trabenden Inflation (im Westen zwischen 7 und 9%) keine Entspannung einsetzt, werden die Börsen die "Ware Kapital" aller Voraussicht nach zu höheren Preisen (also zu steigenden Zinsen) handeln. Dies schwächt die Kaufkraft von Investoren. Und eine schwächer werdende Investoren-Community führt nur mit erheblichen Mühen zu steigenden Kursen (falls eine euphorische Stimmung die faktische Liquiditätsverknappung temporär überkompensiert). Es besteht durchaus die Gefahr, dass wir erst am Anfang einer stärkeren Preiskorrektur an den Börsen stehen. Nobody knows. Time will tell. But there are some indicators.

III. Maßnahmen in unseren Aktien-Portfolios:  Wir halten je nach Depot-Strategie vergleichsweise hohe Cash-Bestände (zwischen 20 und 60%). Auch wenn die Position Cash/Liquidität real betrachtet zur Zeit eine Negativ-Rendite aufweist, so ist es immer noch besser, nominal kein Geld zu verlieren, als vorschnell in Assets zu investieren, die sich dann preislich stark rückläufig entwickeln. Ferner ermöglicht das Vorhalten einer hohen Liquidität, im Falle übertriebener Rückschläge bei hochwertigen Assets handlungsfähig zu sein. Hier beobachten wir einige Werte, bei denen wir hoffen, demnächst günstig zum Zuge kommen zu können. Bei Kursen von unter 1.900 US$ je Unze Gold und unter 24US$ je Unze Silber investieren wir mit langfristigem Zeithorizont in Edelmetall-Zertifikate. Wichtig ist hier, dass der Emittent das Edelmetall nicht nur "verspricht", sondern physisch besitzt (z.B. Sprott). Ferner investieren wir in Aktiengesellschaften mit hohem Cash-Flow, niedrigem Schuldenstand und günstiger Bewertung. Investiert haben wir beispielsweise in [Victoria Gold], die in Toronto oder Deutschland gekauft werden können (Kurs ca. 10,50 Euro bei Tradegate). Das wachsende Unternehmen mit gutem Management und starken Investoren hat eine Marktkapitalisierung von 730 Millionen US$ und machte 2021 einen Netto-Gewinn von 88 Millionen US$.

 

IV. Aktuelle Positionierung unseres Krypto-Portfolios bei Zignaly:  46% in Liquidität (USDT und USDC), 23% in Gold (PAXG), 31% in folgenden Kryptos: ALGO, BAND, BNB, EGLD, ETH, Fetch, LINK, MATIC, SXP. Das Trading-Ergebnis in der vergangenen Woche betrug +0,21%. Die kumulierten Trading-Gewinne belaufen sich auf +21,4%. Start des Portfolios am 05.09.2021 bei einem Bitcoin-Kurs in Höhe von 51.700US$ (Veränderung des Bitcoin bis heute -41%). Preis-Veränderung des Depots seit Start (incl. Trading-Gewinne): -8,75%. Sämtliche Coins im Depot sind mit validen Geschäftsmodellen verbunden, werden von kapitalstarken Investoren unterstützt und verfügen über vorteilhafte Tokenomics. Ungeachtet dessen sind die Preise bzw. Anleger an den Krypto-Märkten ebenfalls von den weiter oben beschriebenen Zusammenhängen betroffen. Aus diesem Grund investieren wir aktuell - bei aller Begeisterung in Bezug auf die langfristigen Vorteile der Blockchain-Technologie - nur zurückhaltend in Kryptos (die Ausnahme bildet tokenisiertes Gold mit physischer Hinterlegung).

 

V. Video-Empfehlung in dieser Woche:  "Market crash isn't over, crypto bloodbath will spill over to stocks" Ted Oakley, founder of Oxbow Advisors, discusses the current market sell-off with David Lin, anchor for Kitco News.

 

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ENDE Ausgabe No. 001